Quicksilver. Getippt, getan dank Tastenakrobatik.

Auch hier wieder vorweg, dieser Beitrag ist zwar nicht ganz ein warmer Aufguss, aber dennoch in ähnlicher Form bereits in meinem vorherigen Blog Mein Neuer Mac erschienen. Da ich diesen in absehbarer Zeit abschalten möchte, möchte ich ihn nun in überarbeiteter Form an dieser Stelle erneut publizieren.

Einführung

Für alle die Quicksilver nocht nicht kennen, es ist ein Starter und Controller für Applikationen und Funktionen mit ungeahnten Möglichkeiten. Ich möchte versuchen in diesem und weiteren Beiträgen darauf einzugehen um jedem das Einsteigen in dieses Multifunktionstool zu ermöglichen. Auf den ersten Blick erinnert die Funktionsweise ein wenig an Spotlight und hat eigentlich nichts damit zu tun. Eine einfache Tastenkombination, die selbstverständlich frei belegbar ist (bei mir Ctrl + Leertaste) ruft Quicksilver auf und jedes Zeichen, welches man tippt führt zur Anzeige einer Liste mit Programmen, Bildern, Musik oder Bookmarks und damit potenziell zum Ziel. Wem all das noch nicht reicht, der kann mit zahlreichen Plugins den Funktionsumfang noch ins schier unermessliche erweitern und beispielsweise iTunes steuern, Files komprimieren oder Bilder optimieren.

Wenn man auf Meinungen zu diesem kleinen Wunderwerk in verschiedenen Blogs stößt, könnte man fast denken, es geht um eine Sekte, so begeistert ist die Mehrzahl seiner Anwender. Seine Stärken liegen aber im Verborgenen und ich vermute nur die Wenigsten schöpfen die Möglichkeiten wirklich aus. Man muss sich vorkämpfen um zu profitieren und das kann man nur, wenn man seinen Mac knechtet und aktiv nutzt. Bitte versteht mich nicht falsch, auch der Gelegenheitsnutzer kann sich Quicksilver natürlich installieren, sollte dann aber nicht zu enttäuscht vom Nutzen sein.

Bereits vor einiger Zeit hat der Entwickler Blacktree bekannt gegeben das Projekt nicht weiterzuentwickeln. Glücklicherweise wurde es an die Open Source-Gemeinde übergeben und wird nun auf Google Code Projekt hoffentlich bald weiterentwickelt. Es bleibt zu hoffen das sich das Projekt in die richtige Richtung entwickelt. Wünschenswert wäre neben dem Ausbau von Stabilität, Geschwindigkeit und Perfektion sicherlich eine bessere Dokumentation der vielen Plugins. 

Ressourcen

Einige Tutorials sind auf den Seiten des bisherigen Entwicklers Blacktree verlinkt und bieten zumindest denen die des englischen mächtig sind ebenfalls einen recht guten Einstieg.

Screencasts

Martin Weber präsentiert auf seinem Blog es-de-we.net gleich 4 Teile seines Screencasts zu Quicksilver: 

Da man in Bezug auf Quicksilver vermutlich nie auslernt, wird man auch nach diesen wirklich anschaulichen Screencasts nicht perfekt mit Quicksilver umgehen können, aber dennoch schon viel besser.

Gefunden auf: mac.delta-c.de

Auf dem Nachbarblog mac.delta-c.de habe ich einige interessante Links gefunden, die ich nun hier ebenfalls übernehmen möchte, auch wenn SIe allesamt auf englisch sind.

Howard Melman

Dan Dickinson: The Primary Vivid Weblog

Merlin Mann: 43 Folders

Ich hoffe dem ein oder anderen mit dieser Liste an interessanten Links den Einstieg zu erleichtern. Sollte ich es schaffen, werde ich demnächst eine kleine Liste an interessanten und nützlichen Plugins und Tipps anlegen und sie euch selbstverständlich nicht vorenthalten. Viel Spaß mit Quicksilver!

2 Responses to “Quicksilver. Getippt, getan dank Tastenakrobatik.”

  1. [...] und erfreue mich an den vielen Software-Reviews, unter anderem an dem über das Programm Quicksilver, ein Tool mit dem man blitzschnell Befehle, z.B. das Öffnen eines Programmes, per [...]

  2. [...] Quicksilver - getippt, getan dank Tastenakrobatik Veröffentlicht in August 3, 2007 von Kilian Sodwind Überarbeitet auf meinem neuen Blog Macwork veröffentlicht! [...]

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